Über mich Auto Reste Design
1
Audio und Musik Fotografie Kontakt Nächstes Zufallsbild
Berlin
3:33
15°
1
81310
english translation Notausgang

Herbst in Leningrad



St. Petersburg - Diese Stadt, deren Name vor dem Bindestrich steht, ist wohl tatsaechlich eine der schoensten Staedte der Welt. Nicht zu vergleichen mit Moskau! Man gibt sich europaeisch, was natuerlich keineswegs bedeutet das irgendjemand was anderes als russisch spricht. Die Zugfahrt war (nach einer durchzechten letzten Nacht im Moloch Moskau) eine angenehme Erholung. Jetzt bleiben uns noch circa 1,5 Tage hier. Heute steht wohl die Hermitage auf dem Plan (Was Wikipedia dazu sagt). Die Kulturquote!









ms

Liebesgrüße aus Moskau

Moskau - Die Zugfahrt war sehr nett. Man stellt sich sehr schnell auf das allgemeine Nichts-tun ein und schlafen kann man bei dem Schaukeln auch sehr gut. Außerdem kann man bei manchen Zwischenstops für ein paar Minuten auf den Bahnsteig und sich die Beine vertreten. Unser Abteil (3. Klasse) sah wie im Bild aus. Links oben hab ich geschlafen. Der Tisch darunter kann zum Bett umgeklappt werden. Auf der anderen Seite des Gangs (rechts im Bild) sind dann nochmal jeweils zwei Betten.



Der Zug Tomsk-Moskau:



Ankunft in Moskau:



Erste Eindrücke aus Moskau klatsche ich hier noch kommentarlos rein.







Sonntag früh geht's dann schon mit dem Zug weiter nach St. Petersburg...

ms

Abreise aus Tomsk

Tomsk - Die Vorlesung ist zu Ende und die Prüfung haben jetzt auch schon alle hinter sich. Die Tage in Tomsk sind damit gezählt. Morgen früh geht's mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Moskau. Das Ticket kostet ca. 100 Euro (für 2,5 Tage Zugfahrt) für Sitze die man wohl zum Bett umklappen kann. Wie das genau abläuft werde ich später berichten. Hier noch drei Fotos aus Tomsk.



Am südlichen Ende der Hauptstraße Tomsks (Leninallee) ist ein riesiges Denkmal für den "großen Vaterländischen Krieg". So nennt man hier den zweiten Weltkrieg. Das Denkmal ist beliebtes Fotomotiv für russische Hochzeitsgesellschaften.



Aber am besten gefällt mir eigentlich der Birkenwald, der direkt um das Denkmal herum liegt. In dem Wald stehen überall Lautsprecher aus denen in regelmäßigen Abständen seichte (Engels-)Gesänge kommen...



ms

Industriespionage in Schokoladenfabrik

Tomsk - Nun bin ich schon seit 2 Wochen in Russland. Auch wenn meine Kamera immer noch kaputt ist (das Display ist eingedrückt) und das Fotografieren daher wenig Spaß macht, hab ich ein paar Fotos gemacht. Noch am ersten Wochenende in Tomsk (also damals, als man noch mit T-Shirt anstatt Jacke und Schal rumrennen konnte) haben wir eine Schiffrundfahrt gemacht. Titel der einstündigen Fahrt hätte sein können „Einmal zum Industriehafen und zurück“. Die Attraktion war definitiv die Schifffahrt selbst und nicht die Landschaft. Die schönste Sehenswürdigkeit war meiner Ansicht nach ein altes Schiff.



Ein weiterer Ausflug war die Besichtigung einer Süßigkeitenfabrik. Der Haupteingang der Fabrik war schonmal vielversprechend:



Letztendlich war es aber eine interessante Führung durch die Produktion von Bonbons, Waffelgebäck und Pralinen. Leider leider durfte man keine Fotos machen. Wobei die Gefahr der Industriespionage wohl eher klein ist. Denn produziert wurden die Süßigkeiten mit ziemlich alten Maschinen und viel Handarbeit. Am Ende haben wir dann alle noch ein Probierset von neuen Produkten bekommen.



Nun noch ein Foto von unserem Zimmer im Studentenwohnheim. Das Wohnheim ist wirklich gut. Es kommt sogar (fast) jeden Tag eine Putzfrau und räumt auf.



ms

Russisches Internet

Tomsk – Seit meinem letzten Eintrag ist viel Zeit vergangen... Mittlerweile sitze ich in Sibirien im Wohnheim der Polytechnischen Universität Tomsk. Der Akt der Internetbeschaffung war eine Tortur. Doch jetzt darf ich für 2 Rubel/MB - das sind knapp 6 Cent - im Zimmer surfen. Meine Anreise hat ganz gut funktioniert, im Gegensatz zu der Anreise der anderen Studenten der TU Berlin. Deren Flug ab Moskau hatte sozusagen 24h Verspätung. Mein Flieger von Moskau nach Tomsk war dafür so ein richtig alter Russenjet vom Typ Tupolev, mit Interieur aus den frühen Achtzigern.
Mittlerweile habe ich auch schon die ersten Vorlesungen meines Kurses (Materialtheorie) gehört. Dazu habe ich täglich noch 4 Stunden Russischkurs. Dabei ist mir auch wieder klar geworden wieso ich damals in der 5. Klasse in Englisch und später in der 7. Klasse in Französisch mit jeweils einer 5 auf dem Zeugnis eingestiegen bin: Ich kann mir einfach keine Vokabeln merken. Insgesamt verbringe ich also täglich 8 Stunden in der Uni (plus Hausaufgaben). Nur damit keiner denkt, ich mache hier Urlaub...
Später mehr.

ms
WillkommensgrußWelcome Address  
Radio  
FreundeFriends  
Die letzten 5 LiederLast 5 Songs  
Shoutbox  
BesucherkarteVisitor Map  
Neue KommentareNew Comments  
Vor 2 Jahren2 Years ago  
mp3 HitparadeMp3 Charts  
SucheSearch  
Alte EinträgeOld Entries  


xammm.com Banner